Osteoporose  ist eine Erkrankung des Skeletts, die durch eine unzureichende Knochenfestigkeit  zu einem erhöhten Bruchrisiko führt.

Bei fortschreitender  Erkrankung  besteht die Gefahr weiterer Brüche und daraus folgender Fehlstatik mit Einschränkung der Beweglichkeit, Mobilität und Alltagsfähigkeit sowie  Entwicklung von chronischen Schmerzen.

Zur Sicherung der Diagnose Osteoporose  sind folgende Schritte notwendig:

  • Erhebung  der Vorgeschichte, von Risikofaktoren, bereits erlittenen Brüchen
  • die körperliche Untersuchung
  • eine Knochendichtemessung mit Ermittlung des Sturzrisikos
  • ggf. Röntgenaufnahmen der Brust- und Lendenwirbelsäule
  • ggf. Laboruntersuchungen zum Ausschluss anderer Erkrankungen, die sichauf    den Knochenstoffwechsel auswirken - ggf.  weiterführende Spezialuntersuchungen

Aus diesen  Untersuchungsschritten  erfolgt nach Maßgabe der immer wieder aktualisierten Leitlinien  für Osteoporose eine individuelle  Diagnosefindung und Therapieempfehlung.

In unserer orthopädischen Praxis am Dom nutzen wir  zur Bestimmung  der Knochendichte  das DXA Verfahren ( dual energy x-ray absorptiometry ). Es handelt sich dabei  um ein Verfahren, dass mit  sehr niedrigen Röntgenstrahlen den Knochenmineralsalzgehalt  an der Lendenwirbelsäule und den hüftnahen Oberschenkeln misst.

Es dient einerseits der Abschätzung  des Gesamtbruchrisikos unter Berücksichtigung anderer  unabhängiger  Risiken und andererseits der Abschätzung  des Therapieerfolges.

Ergänzt wird die Untersuchung durch Testverfahren, die das individuelle Sturzrisiko beurteilen.

Die Knochendichtemessung ist in der Regel bei gesetzlich Versicherten eine individuelle  Gesundheitsleistung, für die wir 45 € berechnen. Von der PKV werden die Kosten in der Regel erstattet.

Kontakt:

Orthopädie und Schmerztherapie am Dom
Königstrasse 7
24837 Schleswig

Drs. Bartsch/Bloch/Günter:
Tel.: 04621-20482
Fax: 04621-20483
         

Frau Dr. Krüger:
Tel.: 04621-200955
Fax: 04621-2403

 

Osteoporose